Gelenkverschleiß adé – Diese Ernährung ist gut für deine Gelenke

Nach dem Sport tun dir alle Knochen weh? Falls du öfter unter Schwellungen und anhaltenden Bewegungsschmerzen leidest, solltest du vor und nach dem Training darauf achten deine Gelenke zu entlasten. Auch mit der richtigen Ernährung kannst du nachhelfen und so dafür sorgen, dass du beweglich bleibst. Insbesondere, wenn sich die ersten Anzeichen von Arthrose und Arthritis bemerkbar machen, ist eine Ernährungsumstellung wichtig für einen positiven Gesundheitsverlauf. Welche Lebensmittel deine Gelenke stärken und auf welche Produkte du besser verzichten solltest, erfährst du im folgenden Text.

Inhalt

  1. Ein Speiseplan, der den Gelenken gefällt!
  2. Gelenkschmerz: Vorsicht vor zu viel Fisch und Fleisch!
  3. (Ernährungs-) Tipps für starke Gelenke

Ein Speiseplan, der den Gelenken gefällt!

Mit der Zeit wird die schützende Schicht zwischen den Gelenken immer dünner. Das kann von ganz alleine passieren, aber auch Krankheiten, intensive Sporteinheiten oder eine stetige Überbelastung können der Grund dafür sein. Neben gezielten Übungen trägt auch die richtige Ernährung zu einer Verbesserung der Beschwerden bei, denn über die Nahrung werden täglich verschiedenste Stoffe aufgenommen, die deine Gelenke schützen oder ihnen durch entzündungsfördernde Botenstoffe teils auch schaden können. Egal, ob du bereits an Gelenkschmerzen leidest oder deinem Körper einfach etwas Gutes tun möchtest – achte bei deiner Ernährung auf einen ausgewogenen Mix aus schonend zubereitetem Gemüse, fettarmen Milchprodukten und gutem Öl. Denn Nahrungsmittel mit Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien und Ballaststoffen sind eine besonders gute Wahl: sie sorgen nicht nur für ein starkes Immunsystem, sondern auch für starke Gelenke. Auch sekundäre Pflanzenstoffe in Obst und Gemüse sind eine Wohltat für den Bewegungsapparat.


Spinat, Knoblauch und Co.: Welche Lebensmittel sind gut für die Gelenke?

Klar, eine ausgewogene Ernährung sollte auf jedem Speiseplan stehen. Doch welche Lebensmittel sind besonders hilfreich, damit dein Körper im Kampf gegen Gelenkschmerzen gut ausgerüstet ist? Hier findest du eine Übersicht, welche Nahrungsmittel du beim nächsten Gang durch den Supermarkt in deinen Einkaufskorb packen solltest.

  • Brokkoli verfügt über den Pflanzenstoff Sulforaphan. Dieser ist dafür bekannt, Enzyme zu blockieren, die für den Knorpelabbau verantwortlich sind.
  • Auch Spinat soll dank der hohen Anreicherung an vielen Vitaminen und Mineralstoffen Gelenkschmerzen lindern können.
  • Die Aminosäure Allicin steckt beispielsweise in Lauch, Zwiebeln und Knoblauch.  Auch diesen Lebensmitteln wird nachgesagt, für eine schmerzlindernde Wirkung zu sorgen.
  • Um Entzündungsprozesse zu stoppen, kann auch fettarmer Joghurt oder Kefir helfen. Die fermentierten Produkte liefern Kalzium für starke Knochen und entzündungshemmende Bakterien.
  • Ingwer kann nicht nur bei Erkältungen helfen. Die kleine Knolle enthält neben vielen Nährstoffen und Spurenelementen auch den Stoff Gingerol, der bekannt dafür ist Schmerzen zu lindern.
  • Rapsöl, Walnussöl und Olivenöl sind mit vielen Omega-3-Fettsäuren angereichert und können die Gelenke durch ihre antioxidative Wirkung stärker.
  • Greife auch zu Obst mit einem hohen Vitamin-C-Gehalt wie Erdbeeren, Zitronen, Kiwis und Ananas. Auch Orangen haben neben viel Vitamin-C zudem noch sekundäre Pflanzenstoffe, die sich positiv auf die Gelenke auswirken können.
  • Walnüsse beinhalten viel Zink, Kalium, Magnesium und Eisen. Auch ihnen wird eine antioxidative Wirkung in Bezug auf Gelenkschmerzen nachgesagt.


Morgens könntest du beispielsweise mit einem fettarmen Joghurt, ein paar fruchtigen Orangen und einem erfrischenden Zitronen-Ingwertee in den Tag starten. Die Mittagspause genießt du mit einem knackigen Salat, den du mit süßen Erdbeeren und herben Walnüssen verfeinerst. Um den Tag ausklingen zu lassen, gönnst du dir abends eine warme Mahlzeit mit einer großen Portion Gemüse, wie Spinat oder Brokkoli. Du siehst also schon: Viel musst du gar nicht verändern, um deine Gelenke vor Verschleiß zu schützen. Und auch sonst wird sich dein restlicher Körper darüber freuen, mit jeder Menge gesunden Nährstoffen versorgt zu werden.


Gelenkschmerz: Vorsicht vor zu viel Fisch und Fleisch!

Da du jetzt erfahren hast, welche Lebensmittel deinen Gelenken etwas Gutes tun, solltest du einige Nahrungsmittel zukünftig mit Vorsicht genießen, um Gelenkschmerzen vorzubeugen oder diese zu lindern. Besonders fettreiches Fleisch und Wurstwaren mit vielen ungesättigten Omega-6-Fettsäuren sind mit sogenannter Arachidonsäure ausgestattet. Diese Fettsäure beschleunigt verschiedenste Entzündungsprozesse im Körper und setzt Radikale frei, die unsere Zellen und auch Gelenke schädigen können.

Möglichst verzichten solltest du daher auf:
•    Fettreiches Fleisch und Wurst

  • Zuckerhaltige Lebensmittel
  • Butter und Sahne
  • Käse
  • Schweineschmalz

 

(Ernährungs-) Tipps für starke Gelenke

Viel Bewegung und eine gesunde Ernährung sind ein prima Team für starke Gelenke und Knochen. Damit dir die Umstellung auf eine gelenkschonende Ernährung leichter fällt, kommen hier ein paar Tipps:

  • Betrachte eine gesunde Ernährung als vorbeugende Maßnahme. Anstelle zur Schmerztablette zu greifen, sorgst du lieber im Vorfeld dafür, dass du frei von Gelenkschmerzen bleibst.   
  • Achte darauf weitestgehend auf ungesunde Lebensmittel zu verzichten. Indem du dir aber ab und an einen Cheat Day gönnst, wo es dann auch mal etwas Süßes oder die Cola sein darf, wird dir die Ernährungsumstellung viel leichter fallen.
  • Fange einfach schon mit einem gesunden Frühstück an, dann wirst du dich gleich wohler fühlen und deine Gelenke starten mit ordentlich Power in den Tag.


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Quellenangaben:

 

 

 

 

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