Darmgesundheit: Diese 5 Angewohnheiten machen deinen Darm krank

Unser Verdauungstrakt kann viel mehr, als nur Nahrung zu verwerten – der Darm hat nämlich großen Einfluss auf unsere Gesundheit! Dabei ist er aber auch ein sensibles Organ, ungesunde Angewohnheiten wie Alkohol und fettiges Essen machen ihm zu schaffen. Um Verdauungsstörungen zu vermeiden und auch längerfristig etwas für deine Gesundheit zu tun, zeigen wir dir hier einige Tipps, wie du deinen Darm entlastest und zu neuer Energie verhilfst.

Inhalt

  1. Diese 5 Dinge solltest du dabei nach Möglichkeit vermeiden
  2. Geht es deinem Darm gut, geht es dir gut

1. Hastiges Essen und wenig Kauen

Du bist morgens schon wieder spät dran oder hast wenig Zeit für deine Mittagspause? Wenn es stressig wird ist es für viele zur Angewohnheit geworden, unter Zeitdruck zu essen. Hierauf reagiert der Darm jedoch sehr empfindlich. Denn werden Speisen unter Hektik hintergeschlungen, kommt das Kauen meist zu kurz. Für den Magen-Darm-Trakt bedeutet das jetzt deutlich mehr Arbeit beim Verdauen. Außerdem gelangt beim hastigen essen auch gleichzeitig viel Luft in deinen Magen. Die Folge: unangenehmes Aufstoßen oder Blähungen.

Nimm dir für deine Mahlzeiten bewusst Zeit und genieße die kleine Pause. Wer in Ruhe kaut, isst automatisch etwas weniger, und wer langsamer isst, wird auch schneller satt.

2. Große Portionen machen müde

Du bist fast den ganzen Tag nicht zum Essen gekommen und freust dich nach deinem Feierabend auf ein deftiges Abendessen? Oder in der Kantine im Büro wird der Teller immer bis zum Rand gefüllt? Große Portionen bekommen deiner Verdauung gar nicht gut. Das Essen liegt dann meist lange Zeit schwer im Magen und du wirst müde und träge. Das typische Suppenkoma tritt ein, denn der Darm hat viel zu arbeiten und raubt dir Kapazitäten, die du an anderer Stelle gut gebrauchen könntest.
Besser ist es daher, über den Tag verteilt mehrere kleine Portionen zu essen. So fühlst du dich weniger müde, du bist konzentrierter und dein Darm kann kleinere Portionen besser verarbeiten.

3. Alkohol macht dem Körper keinen Spaß

So entspannt es auch ist, mit Freunden ein paar Bierchen zu trinken oder sich am Wochenende ein paar Gläser Wein zu gönnen, so unentspannt ist Alkohol für den Darm. Viele leiden nach einem feuchtfröhlichen Abend am nächsten Tag am typischen Kater, inklusive Übelkeit, Bauchschmerzen und Verdauungsproblemen. Das kommt daher, dass durch Alkohol die Magensäureproduktion angekurbelt wird, was unter Umständen die Magenschleimhaut reizen kann – und dadurch entsteht das bekannte Übelkeitsgefühl in der Magengegend. 

Weitere Nebenwirkungen von Alkohol sind beispielsweise Durchfall. Das kommt daher, dass Alkohol den Wasserhaushalt des Körpers durcheinanderbringt. Hinzukommt, dass Getränke wie Sekt oder Cocktails oft viel Zucker enthalten: ein Festmahl für die Bakterien im Darm, denn diese ernähren sich von Zucker und produzieren beim Abbau von zuckrigem Alkohol große Mengen an Gas. Und das wiederum führt dazu, dass du bei einem Kater verstärkt pupsen musst.

Gegen das ein oder andere Glas Alkohol ist im Grunde nichts einzuwenden. Regelmäßiger und übermäßiger Alkoholkonsum kann aber schnell zu verschiedenen Beschwerden führen. Bleib am Abend also an den meisten Abenden alkoholfrei, schließlich gibt es auch viele leckere Drinks ganz ohne Alkohol. Am nächsten  Morgen wird sich dein Körper bei dir bedanken!

Tipp: Kräutertees mit Fenchel, Anis und Kümmel wirken beruhigend und helfen bei einem aufgeblähten Gefühl.

4. Fleischkonsum verlangsamt die Verdauung

Die Verdauung ist einer der aufwendigsten Prozesse des menschlichen Körpers und unterscheidet sich je nachdem, welche Lebensmittel du isst, denn manche werden schnell verdaut, andere brauchen deutlich länger. Das kann zu Beschwerden wie Verstopfung und Bauchkrämpfe führen. Fleisch steht hier ganz oben auf der Liste, denn die Verdauung von Fleisch dauert um die 24 bis 72 Stunden!

Andere Lebensmittel hingegen können vom Körper viel schneller und besser verdaut werden. Dazu gehören Früchte, die beispielsweise nach rund vier Stunden deinen Körper wieder verlassen, und ballaststoffreiches Gemüse.

Tipp: Neben ballaststoffreicher Ernährung hat auch regelmäßige Bewegung Einfluss auf die Verdauung. Wenn du dich bewegst, werden deine inneren Organe nämlich regelrecht massiert und die Muskelkontraktion im Verdauungstrakt wird angeregt!

5. Gestörte Darmflora durch einseitige Ernährung

Unsere Ernährungsweise hat nicht nur einen direkten Einfluss auf uns, sondern vor allem auch auf die Bakterien in unserem Darm. Diese sind unerlässlich für eine gesunde Verdauung und wichtige Helfer für unser Immunsystem. Dabei hängt ihre Zusammensetzung von der zugeführten Nahrung ab. Durch einseitige und fettreiche Ernährung kann sich die Artenvielfalt der Darmbakterien ändern. Gerät die sensible Darmflora aus dem Gleichgewicht, kann das zu Magenproblemen, Verdauungsstörungen, aber auch einem geschwächten Immunsystem und Unwohlsein führen.

Eine abwechslungsreiche, ausgewogene und vielfältige Ernährung ist der Schlüssel. Tob dich also in der Gemüseabteilung mal richtig aus, statt jeden Tag auf die gleichen Lebensmittel zurückzugreifen. Auch eigentlich gesunde Erbsen und Möhrchen tun dem Darm nicht gut, wenn sie jeden Tag auf dem Speiseplan stehen. Denn umso vielfältiger du dich ernährst, desto besser geht es den Darmbakterien und somit deiner Darmflora!

Die "guten" Darmbakterien finden

 

Geht es deinem Darm gut, geht es dir gut

Kaum ein Organ wird so unterschätzt wie unser Verdauungstrakt. Dabei hat gerade der Darm einen sehr großen Einfluss auf die Gesundheit. Schon kleine Umstellungen im Alltag, wie ruhiger zu essen, kleinere Portionen auf dem  Teller oder am Abend mal auf Alkohol zu verzichten, können viel bewirken. Hinzu kommt, dass eine gesunde Ernährung nicht nur deinem Darm, sondern deinem ganzen Körper guttut – so fühlst du dich fitter, leistungsfähiger und einfach rundum wohler!

unterstütze deinen Darm, wenn nötig

Hinweis: Bei anhaltenden Verdauungsproblemen und Beschwerden wie Durchfall, Magenkrämpfe oder Verstopfungen solltest du unbedingt einen Arzt aufsuchen.

 

 

 


 

Quellenangaben:

 

 

 

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